Copy & Paste? Gute akademische Praxis fördern

Workshop findet nicht statt: Mindestteilnehmerzahl
Dozent_in:
Dominik Schuh
Standort:
Fachhochschule Potsdam
Koordinator_in:
Birgit Lißke
Datum:
02.04.2019
Zeit:
10:00 - 17:00 Uhr
Themenbereich:
Lehren und Lernen (8 AE)
Min. Teilnehmer_innen
8 Pers.
Max. Teilnehmer_innen
12 Pers.
10 freie Plätze
Zur Zeit ist das Einschreiben in diesen Workshop nicht möglich. (Die Einschreibefrist ist abgelaufen oder hat noch nicht begonnen.)

Workshop Beschreibung


Was ist akademisches Fehlverhalten? Was eine Täuschung im Rahmen des Studiums? Und vor allem: Wie können Lehrende mit Erscheinungen wie Plagiaten, mit Spickzetteln in Klausuren oder 'verfälschten' Protokollen umgehen?

Der Workshop führt anhand praktischer Beispiele und der Erfahrungen aus dem Projekt "Akademische Integrität" in Mainz (seit 2013, BMBF-gefördert) in die Problematik akademischen Fehlverhaltens ein und stellt Handlungsspielräume für Lehrende wie konkrete Gegenmaßnahmen vor. Dabei werden institutionelle Rahmenbedingungen in der höheren Bildung (etwa  Ziel der wiss. (Aus-)Bildung vs. Ansprüche an Prüfungen und Zertifikate) in den Blick genommen, internationale und nationale Erfahrungen im Umgang mit der Thematik betrachtet und Standards der Vermittlung akademischer Arbeitstechniken diskutiert.
Die TeilnehmerInnen sind eingeladen, Ihre eigenen Erfahrungen und Problemstellungen aktiv einzubringen und angesichts der je spezifischen fachlichen wie organisatorischen Bedingungen gemeinsam geeignete Maßnahmen zu identifizieren und zu entwickeln, um durch ihre Lehre die akademische Integrität ihrer Studierenden zu befördern.

Workshop Ziele


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • lernen verschiedene Formen akademischen Fehlverhaltens (er)kennen und setzen sich mit Möglichkeiten ihrer Bewertung sowie mit geeigneten Interventionen auseinander
  • lernen Möglichkeiten der Prävention akademischen Fehlverhaltens, der Förderung akademischer Integrität in individueller und institutioneller Perspektive kennen
  • reflektieren ihr Selbstverständnis als Lehrende mit Blick auf die Vermittlung guter akademischer Praktiken und den Umgang mit studentischem Fehlverhalten
  • entwickeln Strategien und konkrete Ansätze zur Integration der Thematik in ihre alltägliche Lehre 
Arbeitsform
-Informationsvortrag
-Gruppenarbeit
-Diskussion

Dozent_in


Profilbild Dominik Schuh
Dominik Schuh

Dominik Schuh beendete sein Studium der Geschichte und der deutschen Philologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 2011 mit dem 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. Von Oktober 2011 bis Dezember 2012 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt „Historische Kulturwissenschaften" der Universität Mainz und begann zeitgleich ein Promotionsvorhaben zu Laikalen Männlichkeiten im späten Mittelalter.

Seit Januar 2013 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Akademische Integrität" an der Universitätsbibliothek Mainz, dort beschäftigt er sich mit der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Prävention, Kontrolle und Sanktionierung akademischen Fehlverhaltens.

Seit Oktober 2018 arbeitet er zudem als Referent des Vizepräsidenten für Studium und Lehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören: Geschlechtergeschichte (Geschichte der Männlichkeiten), Geschichte des Rittertums, historische Kulturwissenschaften, Informationskompetenz, akademisches Fehlverhalten und Methoden der Vermittlung wissenschaftlicher Arbeitstechniken.

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