Ablauf und Ziele

Im Rahmen des Zertifikatsprogrammes "Hochschullehre Brandenburg" wird Lehrenden die Möglichkeit geboten, die eigenen Lehrkompetenzen systematisch weiterzuentwickeln, indem sie einen individuellen Lehrentwicklungsprozess durchlaufen, welcher hochschuldidaktisch beraten und begleitet wird.

Das Zertifikatsprogramm umfasst drei Module mit insgesamt 200 Arbeitseinheiten (AE*) und integriert

  • eine modulübergreifende Prozessbegleitung zur strukturierten Lehrentwicklung in Bezug auf die didaktische Planung, Durchführung und Evaluation der eigenen Lehrkonzeption, sowie
  • individuelle Weiterbildungsberatung zur Weiterentwicklung des persönlichen Lehrprofils.

Die drei Module des Zertifikatsprogrammes können zeitlich flexibel absolviert werden, wobei der individuellen Lehrentwicklung im Programmverlauf mindestens drei bis vier Semester Lehrpraxis an einer Brandenburgischen Hochschule zugrunde liegen sollten.

Der Start in das Zertifikatsprogramm "Hochschullehre Brandenburg" erfolgt mit der Anmeldung zur semesterbegleitenden Veranstaltung "Auftakt- und Abschlussworkshop zum Zertifikatsmodul 1" mit integrierter Praxisphase. Die Starttermine werden unter Aktuelle Workshops zur Anmeldung freigeschalten.

Grafik: Grafik_Zertifikatsmodule.jpg

[Download] Übersicht Ablaufstruktur des Programmes

Kompetenzziele im Zertifikatsprogramm "Hochschullehre Brandenburg"

Im Rahmen der drei Zertifikatsmodule erwerben Lehrende die Befähigung,

  • konzeptionelle Lehrentwicklungen anhand der kritischen Reflexion und Bewertung des eigenen Lernprozesses in der Lehrpraxis didaktisch begründet und systematisch voranzubringen,
  • die eigene Lehrphilosophie anhand pädagogischer Prämissen im Kontext der Fachkultur sowie der Rollen und Aufgaben in der Lehre zu begründen,
  • die eigene Lehrpraxis mit Bezug auf hochschuldidaktische Ansätze und Modelle zu analysieren und Entwicklungsfragen an die Gestaltung der eigenen Lehre zu formulieren,
  • didaktische Fragestellungen in der eigenen Lehrpraxis anhand didaktisch-methodischer Konzepte prozess- und lösungsorientiert zu bearbeiten,
  • am Beispiel einer konkreten Lehr-Lernsituation den konzeptionellen Zusammenhang zwischen Kontextbedingungen, Lernzielen, Prüfungsanforderungen und Inhalten darzustellen und didaktisch-methodische Konzepte begründet darauf anzuwenden und weiterzuentwickeln.